Konzert

„Auf der Flucht vor meinen Landsleuten -

Begegnung und Fremdheit“

ein Eisler Liederprogramm mit

Angelika Scholl, Klavier

Stephan Uhlig, Gesang, Gitarre

Wann: 30. Mai 19:30 Uhr

Wo: Bremen Haus im Park Züricherstr.40

 

„Auf der Flucht vor meinen Landsleuten

Bin ich nun nach Finnland gelangt. Freunde

Die ich gestern nicht kannte, stellten ein paar Betten

In saubere Zimmer. Im Lautsprecher

Höre ich die Siegesmeldungen des Abschaums. Neugierig

Betrachte ich die Karte des Erdteils. Hoch oben in Lappland

Nach dem nördlichen Eismeer zu

Sehe ich noch eine kleine Tür.“

 

In einem anderen Gedicht spricht Brecht vom „schwierigen Handwerk des Hoffens“ der Flüchtenden.

 

Vor nur achtzig Jahren trieben anhaltendes soziales Elend, Identitätsverlust und Perspektivlosigkeit der jungen Generationen Länder und Menschen Europas zu einer gewaltsamen Lösung des eigentlich politisch-sozialen und die eigene kulturelle Identität tief berührenden Konflikts. Viele entschieden sich für die Gewalt und einfache Lösungen – in der Hoffnung, sich so einen Platz in der Welt zu erobern. Die meisten schwiegen, viele leisteten noch Widerstand und vielen blieb darum und aus den anderen bekannten Gründen nur die Flucht, das Hoffen auf baldige Rückkehr, dann das Einrichten in der Fremde auf unbestimmte Zeit. Die Zeit vor der Flucht – Flucht- Exil. Dafür haben Künstler wie Hanns Eisler und Bertolt Brecht einen als geradezu klassisch zu bezeichnenden Ausdruck in ihrer Musik und Dichtung gefunden, die wie ein Tagebuch des Exils durch die Länder ihrer Zufluchten führen. Am Glauben an die politische Vernunft haben dabei fast alle und fast immer festgehalten.

 

Mit Liedern von Hanns Eisler (1898-1962), Kurt Weill (1900-1950) und Bertolt Brecht (1898-1956) aus Theaterstücken, dem Hollywooder Liederbuch u.a..

Mit Texten von Bertolt Brecht, Berthold Viertel (1885-1953), Kurt Tucholsky (1890-1935), Robert Gilbert (1899-1978) und Hanns Eisler nach Anakreon (6. Jh. v. Ch) und J.v. Eichendorff (1788-1857).

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Uhlig
Haus im Park


KulturAmbulanz
Gesundheit. Bildung. Kultur
Klinikum Bremen-Ost | Züricher Straße 40 | 28325 Bremen
Tel. (0421) 408-2120 | Fax (0421) 408-2898
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www.kulturambulanz.de

 

Dreigroschenheft 2/2015

 

Editorial    2
Impressum    2

Festival

Fremd im Eigenen    3
Das Brecht Festival Augsburg 2015 auf den Spuren von Brechts Emigrationszeit
Pre-Opening: Furcht und Elend; Festivaleröffnung: „Leben des Galilei“; Gang auf den heimatlichen Spuren Brechts; „Der große Abend zu Brecht im Exil“; „Podiumsdiskussion über Flüchtlingspolitik“, „Schriftsteller im Exil“; „Carrar“, „Flüchtlingsgespräche“, „Keuner“, „Kriegsfibel“; Brechts Fragment: „Die Reisen des Glücksgotts“; „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“
Dieter Henning

Kriegsfibel mit neuen Kompositionen    14
Rapucation remixt Drei­gro­schenoper und Mahagonny     14
Reise ins Exil (bluespots productions)    15

Bert Brecht Kreis Augsburg e.V.

Neues vom Brechtkreis    15

Theater

Überwiegend Laien zeigen es wieder einmal den Großen    16
„Die Dreigroschenoper“ in St. Ulrich/Greith (Südsteiermark/Österreich)
Ernst Scherzer
Mit Schillerschem Pathos    17
„Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ in Heidelberg
Ernst Scherzer

Begegnungen

Schachspiel: Brecht verliert gegen Brecht    18
Aus: Der Mann mit der Ledermütze
Géza von Cziffra

Brecht international

Ein Brief Brechts an Nordahl Grieg.
Zur Kontextualisierung    20
Finn Iunker
Brechts „Theater der Prozesse“ und Walter Steinthal    26
Todsünden im Exil, Paris 1933 – 2. Folge
Ulrich Fischer

Prosa

Bargans Passion     35
Eine Spurensuche in Brechts Prosageschichte „Bargan läßt es sein“ von 1921
Karl Greisinger

Rezensionen

Brecht in den Zwanzigern    41
Neue Töne von Misuk: „Nachschlag“    41
Keuner in Künstlerhand    41
Londoner „Mahagonny“ einmalig im Kino    41

Bertolt-Brecht-Archiv

Neu in der Bibliothek des Bertolt-Brecht-Archivs    42
Zusammenstellung: Helgrid Streidt

 

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Biete: (Juli 2013)

Sinn und Form :  2. Sonderheft Bertolt Brecht 1957, 628 S. gbd.              10 €

Ernst Schumacher, Leben Brechts in Wort und Bild, Berlin (Ost) 1978  422 S. Großformat           12 €

Brecht- Studien (Hg, Brecht - Zentrum der DDR)  1981 - 83:  
Bd. 4  Partei und Volk im Verständnis Brechts / Bd. 8  BB - Das Gedicht nach Krieg und Wiederkehr

Bd. 9 BB's Kalendergeschichten / Bd.12 Brechts politisch-operative Lyrik aus dem Exil                     zusammen 20 €

 

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Biete: (April 2013)

Dreigroschenheft 2/1995,  4/1996, 2/2000, 2,3/2001, 1,2,4/2003, 3/2004, 4/2005,  1,4/2006, 1-4/2007,

1-4/2008, 2-4/2009, 1-4/2010, 3,4/2011, 1,2,4/2012

Suche:

Dreigroschenheft (zur Komplettierung für die Schenkung an eine Universitätsbibliothek)

3/1995, 1-4/1997, 4/1999, 2-4/2002, 3/2003, 1-2/2004, 1-3/2005.

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Neues vom Bert-Brecht-Kreis

„Nur eine Rose als Stütze“ – Eine Rose für die Dichter

am Samstag, dem 6. Juni 2015

 

Jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende ehrt der deutschlandweit tätige Verein „Literaturlandschaften“ Dichtergräber mit einem Rosentag. 2015 ist es Samstag, der 6. Juni, an dem alle Literaturfreunde landauf und landab eingeladen sind, sich mit einer Rose in der Hand aufzumachen an einen Dichterort, um die Erinnerung durch die Blume sprechen zu lassen.

Der Bert Brecht Kreis Augsburg e.V. lädt dazu ein, aus diesem Anlass an Christian Friedrich Daniel Schubart zu erinnern, der ab März 1774 in Augsburg die „Deutsche Chronik“, einen Vorläufer der Tageszeitung, herausgab und das hiesige literarische und musikalische Leben bereicherte, ehe er wegen seiner freiheitlichen Gesinnung im Januar 1775 ausgewiesen wurde.

Wir laden dazu ein, zur Erinnerung an Schubart sich am Samstag, den 6. Juni, um 11 Uhr mit einer Rose an der Schubart-Gedenktafel am Milchberg einzufinden – gegenüber der Alten Schmiede, dort, wo damals das Gasthaus stand, in dem Schubart seine „Deutsche Chronik“ schrieb.

Dr. Michael Friedrichs
1. Vorsitzender

 

 

 

Ab sofort stehen alle Ausgaben des
Dreigroschenhefts seit Heft 1/2010
auch als pdf zur Verfügung.

Der Preis pro Ausgabe ist der gleiche wie das gedruckte Heft: 3 Euro, dazu kommen ggf. Gebühren für den Geldtransfer.
Wir möchten damit die Erreichbarkeit im In- und Ausland verbessern und hoffen auf viele neue Leser.
Augsburg, 2. Mai 2012

Dr. Michael Friedrichs
Redaktion Dreigroschenheft
Wißner-Verlag

 
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